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Die Säugetiere

- unsere Artgenossen -

Nächster Termin:
Bremen
Alte Feuerwache
28217 Bremen
Wallerstieg 3.

01. und 2. Oktober 2011
Jeweils von 9:30 -17:30 Uhr
Preis: 160 Euro
Anmeldung per >>Mail<<



Unsere Materia Medica in Arzneimittelfamilien zu gruppieren hat den großen Vorteil, dass man sehr viele Einzelmittel noch übersichtlich handhaben kann.

Zu einer sehr wichtigen Familie gehören wir selbst: Die Säugetiere. Gerade weil wir selbst dazu gehören, fällt uns das Verständnis dieser Gruppe sehr leicht.

Es geht bei diesem Seminar zwei Tage lang um Arzneien von Tieren, die wir alle kennen. Es geht um Schweine, Pferde, Katzen, Hunde, Kühe, Schafe, Biber, Moschustier, Delphine, Wale, und und und.

Weniger bekannt ist, dass unsere Materia Medica viel besser bestückt ist, als so manch einer denkt. Alleine vom Pferd besitzen wir 5 verschiedene Arzneien mit durchaus manierlichen Prüfungen.

Sind Säugetiere = Milchmittel ?

Die Milchmittel sind ein Teil des Seminars, Hundemilch, Katzenmilch, Schweinemilch, Delphinmilch und Affenmilch werden besprochen. Zum gleichen Anteil des Seminars geht es jedoch um andere Säugetiermittel. Unsere Materia Medica ist da wesentlich reichhaltiger. Wir haben viele Potenzen von dem Drüsensekret Milch, aber wir haben zum Beispiel auch Potenzen von Genitaldrüsen von Säugetieren wie zum Beispiel Moschus, Castoreum und Ambra grisea. Das Seminar wird zeigen, dass diese drei Arzneien sehr ähnlich sind und besonders hilfreich in psychotischen Zuständen.

In der neuen Methode werden den Säugetieren allgemein Eigenschaften zugeschrieben, die sicherlich auf Raubtiere unter den Säugern zutreffen, aber  so nicht verallgemeinerbar sind für die ganze Gruppe. Es wird auch wenig Wert darauf gelegt, welche Ausgangssubstanz für die Arznei benutzt wurde. Das macht allerdings einen großen Unterschied im Arzneibild. Das Seminar soll zeigen, dass dieses Verständnis wesentlich dazu beträgt, die beste Arznei zu finden. Dies zeigen die Gemeinsamkeiten der Arzneien aus Genitaldrüsesekret sehr beeindruckend. Alleine vom Pferd haben wir fünf verschiedene Arzneien: Hippomanes, Castor equi, Lac-equinum, Malandrinum, Hippozänum. Diese Arzneien haben Gemeinsamkeiten, aber auch ihr eigenes Gesicht. Mechanisch immer die Milch zu geben führt oft nicht zum Erfolg.

Gibt es Gemeinsamkeiten aller Säugetiere?

Die mag es geben, aber die Gemeinsamkeiten sind so genereller Natur, dass sie zur Differenzialdiagnose nicht tauglich sind. Das Besondere an den Säugetieren ist, dass wir selbst Säugetiere sind und unsere Artverwandten sehr gut kennen.
Wir wissen, dass ein Hund eher abhängig lebt und eine Katze ihre Unabhängigkeit nie aufgeben wird. Einen Hund an der Leine zu sehen, ist kein Problem. Eine Katze an der Leine zieht uns den Hals zusammen.
Wir wissen, was ein Biber den ganzen Tag so treibt und was ein Eichhörnchen gerne isst. Wir haben da alle eine größere Allgemeinbildung als uns bewusst ist. Im Seminar sehen wir, wie man mit einem offenen Blick dieses Wissen nutzen kann, um gute Verschreibungen zu machen.

  • Viele Fälle: gut dokumentiert und schriftlich vorliegend.

  • Reichliche Materia Medica: 

    Ein ausführliches Skript wesentlicher Prüfungssymptome.

  • Filmausschnitte aus dem Tierreich



Gerhard Ruster , Göttingen, Münster und Wien statt.
Zur Zeit lebt und arbeitet er in Kolumbien, Medellin.

Bisherige Veröffentlichungen:

  • Homöopathie - eine Einführung für Laien und Patienten (Eurobooks)

  • Sepia und die Tintenfischfamilie Fallsammlung zu Sepia und drei weitere Prüfungen von den Tintenfischen: Kalmar, Oktopus und Nautilus (BoD Verlag)

  • Lac-Felinium, eine klinische Fallstudie (gemeinsam mit Karl-Josef Müller).



Er ist maßgeblich an der Entwicklung des Computerprogramms SESAM beteiligt.



Kontakt: tarentula@onlinehome.de

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Gerhard Ruster - Feldmannstraße 137 – 66119 Saarbrücken

Email: tarentula@onlinehome.de